Mónika Kertész

Mezzosopranistin

Mónika Kertész, bulgarisch und ungarisch stämmige Mezzosopranistin, geboren in Budapest, begann ihre Musikausbildung im Alter von 8 Jahren als Schülerin an der Staatlichen Musik- und Kunstschule in den Fächern Klavier und Sologesang. Parallel dazu erwarb Sie ihr Masterdiplom in den Fächern Pädagogie und Sprachwissenschaft an der Loránd Eötvös Wissenschaftlichen Universität in Budapest. Sie ist Mitglied in der von András Kürthy geleiteten Opera Viva Opernstudio, wo Sie von den Meistern der Ungarischen Staatsoper und der Musikakademie lernen konnte. Ihre Kenntnisse wurden in Budapest durch Bernadett Wiedemann, Andrea Csereklyei und Melinda Lugosi gefördert, in London durch Idit Arad, dem Gründer des Madrider Opernstudios und durch Marylin Rees, Lehrerin an der Musikakademie in Cardiff und in Italien durch Enza Ferrari, Korrepetitor an der Scala Akademie in Mailand. Überdies nahm sie an der Bildung der italienischen Rossini Akademie in Pesaro beziehungsweise an den Meisterkursen von Alberto Zedda, Júlia Hamari und von Katalin Schultz teil.

 

Im Jahr 2011 belegte sie den 2. Platz als beste Sängerin beim Piero Boni Internationalen Gesangswettbewerb in Mantova, war im Halbfinale beim Internationalen  Magda Olivero Wettbewerb in Mailand. Im Jahr 2013 war sie im Finale an der Internationalen Rotary Opernwettbewerb in Lissabon. Sie trat mit ausgewählten Sängern und dem Portugiesischen Symphonie Orchester auf der Bühne des San Carlos Opernhauses auf. Im Jahr 2015 war sie im Finale beim Internationalen Operngesangswettbewerb in Clermont-Ferrand. Überdies erhielt sie den Preis des Talentförderungsprogramms der ungarischen Rotary Clubs.

Ihre künstlerische und musikalische Vielseitigkeit kommt in vielen Formen zum Vorschein, beginnend mit dem Repertoire aus der Oper, dem Oratorium und dem Kunstlied, über die zeitgenössische Musik und den Versuchsprojekten, bis hin zur interdisziplinären Vortragskunst. Letzteres möchte sie durch den von ihr gegründeten Ensemble mit dem Namen „Lied Project“ bekanntmachen und verbreiten.

Ihr Opernrepertoire umfasst u. a.  die Rollen von Carmen, Rosina (Der Barbier von Sevilla), Lola (Sizilianische Bauernehre), Fenena (Nabucco) und Dido (Dido und Aeneas).

In der Saison 2015/16 trat sie als Solistin im Rahmen der Konzertserie der von Tamás Vásáry dirigierten Budapester Symphonikern in der Großen Halle der Musikakademie in Budapest auf.

In der Saison 2013/14 sang sie die Titelrolle der Aschenputtel als Solistin des Szegediner Nationaltheaters, unter der musikalischen Leitung von Tamás Pál und der Regie von Attila Toronykői. Am Iseum Open-Air Festival sang sie Flora aus Traviata von Verdi, mit dem Dirigenten Gergely Madaras und unter der Regie von Csaba Káel. Sie sang die Rolle von Juno im Stück Platée von Rameau mit dem Orpheo Barock Orchester und dem Purcell Chor, unter der Leitung von György Vashegyi im Béla Bartók Konzertsaal des Kunstpalastes in Budapest. Sie war Solistin in Alt im Haydn Oratorium „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“, im Konzert der Nationalen Philharmoniker im Großen Saal der Musikakademie in Budapest.

Seit 2010 ist sie ständige Solistin des Gödöllő Barock Theaters mit dem Savaria Barock Orchester, unter der Leitung von Pál Németh und der Regie von András Kürthy, wo sie die Rolle von Tisbe aus Aschenputtel von Rossini gesungen hat. In der Saison 2011/2012 sang sie die Rolle von Lisetta in der Oper von Haydn Il mondo della Luna. In der Saison 2010/2011 sang sie die Rolle von Lisetta im Werk von Galuppi Il caffe di campagna.

Als Mitglied im Opernstudio sang sie die Rollen von Cherubino (Die Hochzeit des Figaro), Dorabella (Cosi fan tutte) bzw. Örzse (János Háry). Daneben nahm sie an den Vorstellungen von Don Giovanni von Mozart und an Elisabeth von Ferenc Erkel am Werk des Ensembles teil.

In der Saison 2011/2012 sang sie auch in der Konzertserie in der Sankt Michaelskirche bzw. in der Matthiaskirche in Budapest. Im Jahr 2010 und 2011 trat sie als Solistin in der Opern Konzertserie auf, organisiert und gesendet von swe KOGArt Kunststiftung und von dem Ungarischen Katholischen Radio.

Mehrfach ist sie in verschiedenen Festivals aufgetreten, wie z. B. am Jüdischen Kulturfestival, am Iseum Open-Air Festival, am Budapester Frühjahrs- und Sommerfestival, am Festival der Kettenbrücke in Budapest. Sie tritt auch aktiv als Konzertsängerin auf. In ihren Repertoire gehören neben Liedern von Liszt, Bartók und Ligeti, auch Werke von Fauré, Saint-Saens, Satie, Hahn, Poulenc, Dvorak, Tschaikowski, Mussorgski, Schostakowitsch und Rachmaninov bzw. sie interpretiert gerne die Werke von ungarischen und ausländischen zeitgenössischen Komponisten. Ihre Liederabende und Solokonzerte sind immer erfolgreich.

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